Programmbeschreibung

Integrative Erziehung und Bildung in Tageseinrichtungen für Kinder im Kontext inklusiver Bildungsprozesse

Ziele/ Nutzen

Inklusiv arbeitende Kindertageseinrichtungen benötigen entsprechend qualifizierte Fachkräfte. Mit dem Besuch dieser berufsbegleitenden Qualifizierung erwerben sozialpädagogische Fachkräfte eine heilpädagogische Zusatzqualifikation und können als heilpädagogische Fachkräfte in Integrationsgruppen eingesetzt werden. Dieser Lehrgang ist vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannt und ist Grundlage für die erweiterte Betriebserlaubnis und Einrichtung einer integrativen Gruppe in Kindertageseinrichtungen. Die Vielfalt der Gesellschaft bildet sich in Kindertageseinrichtungen ab. Alle Kinder, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, sollen gemeinsam und doch individuell in ihrer Entwicklung gestärkt und gefördert werden. Diese gemeinsame Erziehung und Bildung aller Kinder gehört zum Bildungsauftrag des Elementarbereichs. Um diesem Bildungsauftrag erfolgreich nachzukommen, bedarf es fundierter Kenntnisse und Fähigkeiten der Fachkräfte im Bereich der Inklusion und Heilpädagogik. 

 

Inhalte
• Entwicklung integrativer Erziehung und gesetzlicher Grundlagen in Niedersachsen
• Integration im Kontext gesellschaftlicher Entwicklung
• Bildung, Entwicklung und Lernen von Kindern im Alter von null bis zehn Jahren
• Beeinträchtigung kindlicher Entwicklung: Erscheinungsformen, Ätiologie, Diagnose und ihre Bedeutung für Pädagogik und Therapie
• Pädagogisch-didaktische Ansätze in der Tageseinrichtung für Kinder im Kontext integrativer Arbeit
• Beobachtung – von einer zufälligen Beobachtung zu einem systematischen (strukturierten) Beobachten und Dokumentieren in der Tageseinrichtung für Kinder
• Partizipation, Kommunikation und Sprache
• Pädagogisches Arbeiten mit Kindern mit „schweren Behinderungen“
• Praxis in Tageseinrichtungen für Kinder mit und ohne Behinderung
• Pädagogik, Diagnostik und Therapie bei Kindern mit Behinderung als interdisziplinärer Auftrag
• Die Tageseinrichtung für Kinder als Bildungs- und Erfahrungsraum
• Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Institutionen
• Projektorientierte Planung

Eigenleistung/ Abschluss

Die Prüfung erfolgt auf der Grundlage einer vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannten Prüfungsordnung und wird vom Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens e.V. abgenommen. Die erfolgreiche Teilnahme (inkl. Prüfung) wird mit einem Zertifikat bestätigt. Folgende Leistungsnachweise und Prüfungsanforderungen sind neben der regelmäßigen Teilnahme zu absolvieren:

• Protokoll Veranstaltungstag
• Mindestens achtstündige Hospitation integrative Einrichtung
• Schriftliche Projektplanung
• Schriftliche Beobachtungsanalyse oder schriftliche Buchpräsentation
• Schriftliche Hausarbeit
• Mündliche Prüfung am letzten Tag

Ihr Ansprechpartner

Region Lüneburg
Lessingstraße 1
21335 Lüneburg

04131 40946-004131 40946-10

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